Esclarmonde – die Handlung

Das Stück ist in den Prolog, 4 Akte und den Epilog aufgeteilt.
Esclarmonde ist eine Prinzessin und die Tochter eines großen Zauberers.
Sie ist eine hübsche, junge Dame und wird von ihrem Vater, der sie mehr wie einen Gegenstand behandelt, eingesperrt. Ihr Vater will, dass sie in Keuschheit lebt. Sie hat allerdings einen Zauberspiegel, mit dem sie einen jungen Prinzen namens Roland beobachtet. Sie verliebt sich in ihn und zaubert ihn und sich im 2. Akt immer auf eine geheime Insel, wo sie ihrer Liebe freien Lauf lassen. Der Prinz weiß nichts über sie und hat auch keine Ahnung von ihren Zauberkräften und ihrem Vater.

Akt 3: Die Stadt Blois wird von den Sarazenen belagert. Der junge Prinz Roland reitet mit einer Armee dorthin, um die Verteidiger zu unterstützen. Ihm gelingt es, die Sarazenen zurückzudrängen und ihm wird daraufhin die Hand der Königstochter versprochen. Er lehnt dies jedoch ab, da er nur Esclarmonde liebt und keine andere Frau will. Er legt beim Bischof die Beichte von der geheimen Zauberinsel und von Esclarmonde ab, woraufhin die Insel zerfällt. Esclarmonde verliert ihre magischen Kräfte, da sie nicht auf ihren Vater gehört hat und sich mit einem Mann traf, obwohl ihr Vater ihr dies verboten hatte.

Ihr Vater lässt daraufhin ein Turnier veranstalten, dessen der Gewinner mit Esclarmonde verheiratet werden sollte. Der Herold von Byzanz verkündet den baldigen Start des Turniers, worauf die Schwester von Esclarmonde, Parseis, feststellt, dass ihre Schwester nicht da ist. Sie will erfahren, wo Esclarmonde ist. Parseis wird mitgeteilt, dass ihre Schwester in einem Wald sei, um dort ihren Vater aufzusuchen. Wie der Zufall es so will, ist sie in diesem Moment ebenfalls in dem gleichen Wald und fragt einen Waldbewohner, ob er zufällig wisse, wo sich ihr Vater befindet. Bei ihrem Vater angelangt, erzählt sie ihm von Esclarmondes Verschwinden. Sie fleht ihn um Gnade gegenüber ihr und Esclarmonde an, doch er bleibt streng und will sie beide hart bestrafen.

Nachdem Esclarmonde von den Geistern der Winde des Wassers und des Feuers in einen Wald zu ihrem Vater gebracht wurde und dort erwacht, flehte nun auch sie ihn um Gnade an. Doch ihr Vater bleibt weiterhin streng und will sie bestrafen. Ihre Strafe ist der Verlust ihrer magischen Kräfte und der Verzicht auf den Anspruch des Throns. Sie kümmert dies wenig, da sie nur mit Roland zusammen sein will. Doch nun spricht der Vater auch noch die Todesstrafe für Roland aus. Allerdings wird ihr die Möglichkeit geboten, den Tod von Roland zu verhindern, wenn sie ihre Gefühle für ihn leugnet, doch sie weigert sich. Roland kommt nun auch hinzu und sie entsagt ihm, um ihm das Leben zu retten. Allerdings entscheidet sie sich dann doch zur Flucht mit ihm, bei der sie allerdings erwischt werden. Nun verlässt sie ihn endgültig. Doch Roland hat eine Idee, wie er sie wieder erobern kann.

Im 4. Akt reitet Roland nach Byzanz und nimmt an dem Turnier teil, bei welchem der Sieger mit Esclarmonder verheiratet werden solle. Er gewinnt das Turnier und nun ist ihre Liebe aus Sicht des Vaters von Esclarmonde erlaubt.

Link: Esclarmonde im Premierenplan des Anhaltischen Theaters Dessau

Ein Gedanke zu “Esclarmonde – die Handlung

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>